Die Kinderdijk-Windmühlen

Die Windmühlen von Kinderdijk werden in drei Gruppen unterteilt - je nachdem, auf welchem Polder sie stehen: Nederwaard, Overwaard und die Mühle De Blokker auf dem Blokweer-Polder. Außerdem haben die drei Mühlen-Gruppen unterschiedliche Bauformen. Welche? Das erfahrt ihr hier ...

Die Nederwaard-Mühlen

Die Mühlen des Nederwaard-Polders: Es sind insgesamt 8 runde Windmühlen aus Backsteinen, die 1738 errichtet wurden. Eine der Mühlen (die zweite) kann besichtigt werden. Diese Mühlen sind sogenannte Grundsegler. Warum heißen sie so? Weil ihre Flügel so groß sind, dass sie fast den Grund erreichen. Interessantes Detail: Bis auf die Museumsmühle sind alle Mühlen noch privat bewohnt. Zu den Fotos der Museumsmühle und zum Online-Ticketverkauf für die Museumsmühle.

Die Overwaard-Mühlen

Die zehn (früher waren es einmal elf) Mühlen des Overwaard-Polders sind achteckig, aus Holz und im oberen Bereich mit Riet bedeckt. Im Inneren der Mühle befindet sich ein Wasserrad. Acht der Overwaard-Mühlen wurden im Jahr 1740 direkt am Deich erbaut, die anderen etwas weiter im Landesinneren. Weil die Mühlen aus Holz gebaut wurden, sind sie auch anfälliger für Feuer. Im Jahr 1982 ist eine dieser Kinderdijk-Mühlen abgebrannt, wurde jedoch wieder aufgebaut.

De Blokker

Die 19. Mühle steht etwas einsam und verlassen auf der anderen Seite des Ufers. Es ist eine sogenannte Kokerwindmühle, in Niederländisch wipmolen. Der Name Blokker stammt von dem Gebiet, auf dem die Windmühle steht: der Blokweer-Polder. Wann die Mühle genau erbaut wurde, ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass hier schon um 1500 eine Kokerwindmühle stand. De Blokker ist mehrmals abgebrannt, das letzte Mal im Jahr 1997. Die neueste Version dieser Windmühle stammt aus dem Jahr 2001.